Optimierte Mischungen und Master für digitale Distribution

Immer mehr Menschen konsumieren Musik in rein digitaler Form über ihre Smartphones, Tablets und Notebooks. Dies geschieht mit Programmen oder Apps mit der eigenen Musiksammlung (meist in Form von mp3) oder direkt über Streamingdienste wie Spotify oder Plattformen wie Soundcloud. Auch Youtube ist zu einer wichtigen Musikdatenbank geworden.

Wichtig an dieser Entwicklung ist die immer häufiger gewordene Anwendung von Normalisierungsalgorithmen. Egal ob Abspielgeräte, Programme und Apps oder die verschiedenen Webangebote: sehr häufig wird die Laustärke so angepasst, dass eine mehr oder weniger kohärente Lautstärke gewährleistet wird. Zwischen verschiedenen Stücken muss nicht mehr über den Volume-Regler nachgeregelt werden.

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Dynamikkompression Teil 1 – Lautheit ist nicht alles

Kompression ist eines der wichtigsten, aber oft auch falsch verstanden, oder falsch angewendeten Werkzeuge in der Musikproduktion. Vor allem in den 2000er Jahren hat Kompression bzw. „Hyperkompression“ einen schlechten Ruf bekommen: Im Wettrennen um immer mehr Lautheit wurde so manche, musikalisch interessante, Produktion geradezu „todkomprimiert“.

Tatsächlich sind dafür meistens eher Limiter statt Kompressoren verantwortlich. Allerdings sind Limiter auch nichts anderes als Kompressoren, die auf eine ganz bestimmte Weise arbeiten. In jedem Fall verbinden viele Menschen mit Kompression bzw. mit dem Effekt den Kompression auf Audiosignale hat, folgende Attribute: Druck, Punch, Wärme, Charakter, Lautstärke, Sustain … die Liste ließe sich bestimmt noch um einiges erweitern.

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