Optimierte Mischungen und Master für digitale Distribution

Immer mehr Menschen konsumieren Musik in rein digitaler Form über ihre Smartphones, Tablets und Notebooks. Dies geschieht mit Programmen oder Apps mit der eigenen Musiksammlung (meist in Form von mp3) oder direkt über Streamingdienste wie Spotify oder Plattformen wie Soundcloud. Auch Youtube ist zu einer wichtigen Musikdatenbank geworden.

Wichtig an dieser Entwicklung ist die immer häufiger gewordene Anwendung von Normalisierungsalgorithmen. Egal ob Abspielgeräte, Programme und Apps oder die verschiedenen Webangebote: sehr häufig wird die Laustärke so angepasst, dass eine mehr oder weniger kohärente Lautstärke gewährleistet wird. Zwischen verschiedenen Stücken muss nicht mehr über den Volume-Regler nachgeregelt werden.

Weiterlesen

Dynamikkompression Teil 3 – Der „Leveling Amplifier“

Nachdem ich in den letzten beiden Teilen eine kurze Einführung zum Thema Kompression gegeben habe, soll es in diesem Beitrag um konkrete Anwendungsmöglichkeiten gehen.

Kompression ist eines der wichtigsten Werkzeuge in der Musikproduktion. Dies mag auch der Grund für die Annahme sein, dass – um Musik professionell zu produzieren – Kompression verwendet werden muss. Wie ich im ersten Beitrag erklärt habe, kann aus dieser Vorstellung schnell eine Sucht werden alles zu komprimieren. Produktionen werden so ihrer Dynamik beraubt und das Ergebnis ist ein langweiliger und lebloser Klang.

Weiterlesen

CD-Mastering vs Vinyl-Mastering

Ich habe schon öfter die Beobachtung gemacht, das ein Album auf Vinyl besser klingt als auf CD. Ganz besonders fällt mir das bei den Alben von Mars Volta auf: Die CDs kann ich mir – leider – kaum mehr anhören, da mich der „Soundbrei“ geradezu erdrückt. Auf Vinyl hingegen, ist die Dynamik größer und z. T. kommen Details zum vorschein, die man vorher kaum wahrgenommen hat.

Weiterlesen

Dynamikkompression Teil 1 – Lautheit ist nicht alles

Kompression ist eines der wichtigsten, aber oft auch falsch verstanden, oder falsch angewendeten Werkzeuge in der Musikproduktion. Vor allem in den 2000er Jahren hat Kompression bzw. „Hyperkompression“ einen schlechten Ruf bekommen: Im Wettrennen um immer mehr Lautheit wurde so manche, musikalisch interessante, Produktion geradezu „todkomprimiert“.

Tatsächlich sind dafür meistens eher Limiter statt Kompressoren verantwortlich. Allerdings sind Limiter auch nichts anderes als Kompressoren, die auf eine ganz bestimmte Weise arbeiten. In jedem Fall verbinden viele Menschen mit Kompression bzw. mit dem Effekt den Kompression auf Audiosignale hat, folgende Attribute: Druck, Punch, Wärme, Charakter, Lautstärke, Sustain … die Liste ließe sich bestimmt noch um einiges erweitern.

Weiterlesen

Sättigung Teil 2 – Lieber nicht mit dem Kopf durch die Wand

Im letzten Beitrag über Sättigung, habe ich dargestellt wie durch hinzufügen verschiedener Obertöne ein Signal angereichert werden kann. Dabei zeigte sich, dass klangliche Unterschiede auf die Art der hinzugefügten Obertöne (gerade oder ungerade Harmonische) zurückzuführen sind. Ergänzend zum letzten Beitrag, soll es nun um Oversampling im Zusammenhang mit der Anwendung von Sättigung gehen. Weiterlesen